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Die 6 schönsten Jausenplatzerl

Unsere Wanderführerin Martina Kircher stellt die fünf idyllischsten Picknick-Plätze der Region vor

Wo schmeckt die Jause besonders gut? - Genau! In der Natur. Vor allem, wenn sie die Pause von einer Wanderung oder einem schönen Ausflug darstellt. Ob auf einer bequemen Decke oder einem schönen Bankerl im Schatten eines alten Baumes, ob eine echte Kärntner Jause, ein paar gesunde Snacks oder ein Gläschen Sekt zum Anstoßen, unsere Top-Tipps werden Sie begeistern.

Meine liebsten Jausenplatzerl rund um Villach
Hallo, ich bin Martina, die Geschichtenerzählerin. Die Natur ist mein Arbeitsraum und mein Wohnzimmer zugleich. Nirgends schmeckt mir die Jause so gut, wie im Freien, mit kostenlosem Konzert der Vögel. Traurig werde ich allerdings, wenn Abfälle herumliegen, Tiere eingefangen werden oder durch Wiesen gelaufen wird. Wir dürfen die Natur als Erholungsraum nützen, aber sie gehört uns nicht. Halten wir sie sauber, als Zeichen des Dankes, des Respekts und damit unsere Kinder auch noch etwas davon haben.

Am Dobratsch – Was der Wind erzählt
Gleich vom Parkplatz der Rosstratte ausgehend folgt man dem Weg hinauf und zweigt bei der ersten Spitzkehre ab zum neuen Gamsblick. Bei trockenem Wetter sitze ich gern vor den Latschen und schaue hinunter ins Gailtal. Wenn es windig oder nass ist, bietet die neue Aussichtsplattform einen geschützten Sitzbereich. Der Wind erzählt alte Geschichten vom Bergsturz, vom nahen Meer und vom friedlichen Miteinander der Menschen im Dreiländereck.

Am Jungfernsprung – Die Farben des Sees
Weithin sichtbar ragt die Burg Landskron aus dem Wald. Die Burgherrenrunde führt bequem und sicher durch das geschichtsträchtige Anwesen. Vorbei an den Schloßteichen und weißen Marmorhängen gelangt man zum Jungfernsprung. Dort oben, zwischen alten Buchen und Fichten, findet sich ein lauschiges Jausenplatzerl. Der erste Blick geht hoch zur Gerlitzen Alpe. Wenn du den Blick senkst, wird er gebannt von den Farben des Ossiacher Sees. Er wechselt seine Farben von dunkelgrün bis zu tiefstem Schwarz und erzählt von den Nixen, Fischern und bedrohten Jungfrauen, eh der Wind seine Farbe in leuchtendes Silber wechseln lässt.

Am Kanzianiberg – Der Duft der Kräuter
Von Finkenstein ausgehend Richtung Ruine liegt auf halber Strecke der Parkplatz vom Klettergarten Kanzianiberg. Von dort führt ein Weg rund um den Berg. Viele alte Kulturgüter wurden wieder aufgebaut und anschaulich dargebotene Tafeln informieren vom arbeitsreichen Leben unserer Vorfahren. Ein Wasserweg bringt die Lebenswelt rund um die Quellen und Bäche dar. Mich lockt das Kircherl, oben am Hügel. Ein Kreuzweg führt hoch, auf dem es bei nasser Witterung sehr rutschig sein kann. Doch der Weg lohnt sich. Oben auf der Südseite der Kirche ist eine kleine Wiese. Der Thymian schmiegt sich am Boden dahin und mit jedem Schritt entfaltet sich der süß-würzige Duft. Unter den Blumeneschen und Hopfenbuchen leuchten seltene Blüten, auf denen Schmetterlinge naschen. Jetzt die Augen schließen und den Duft der Kindheit atmen.

Eichholzgraben – Das Wasser erzählt
Zwischen dem Oswaldiberg und Wollanig führt ein kleines Tal von Villach nach Treffen. Manchmal gehe ich über die Staumauer und durch Wollanig hoch, manchmal fahre ich beim Gasthof Bacher vorbei bis nach Gritschach zum Parkplatz bei Stein. Nach der ehemaligen Mühle beginnt hier ein schattiger Weg, der dem Bach bis hoch nach Eichholz folgt. Doch im Sommer, wenn es heiß ist, liebe ich das schattige Platzerl beim Bach, kurz nach der Mühle. Hier kann ich die Schuhe ausziehen und meine Füße ins kühle Wasser baumeln lassen. Ich muss nur darauf achten, das mich das beruhigende Murmeln des Baches nicht einschläfert.

Geheimplatzerl – Wo Zwerge den Tisch decken
Diese Platzerl findest du nur, wenn du Augen und Ohren offen hälst. Wo sie sind? Überall, wo die Natur noch in Ordnung ist. Meistens sind es moosige Stellen, wo die Morgensonne scheint und die Erdbeeren und Schwarzbeeren richtig süß heranreifen. Ist es links vom Weg oder rechts? Dort wo die Drossel so schön zwitschert oder die Hummel eifrig brummt. Vielleicht einfach nur der Nase nach, weil es grad so gut nach Himbeeren duftet.

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