Odense Symphonieorkest

Odense Symphonieorkest

am 07.05.2019 um 19:30 Uhr

Odense Symphonieorkest

Villach, Europaplatz 1

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 Simon Gaudenz, Dirigent
Anastasia Voltchok, Klavier
Felix Mendelsohn Bartholdy, Ouvertüre „Die Hebriden“
Peter Iljitsch Tschaikowski, Klavierkonzert Nr. 1, b-moll, op. 23
Robert Schumann, 2. Sinfonie, C-Dur, op. 61


„Musik ist keine Illusion, sie ist Offenbarung. Und darin besteht ihre sieghafte Kraft, dass sie eine Schönheit offenbart, die uns in keiner anderen Sphäre zugänglich ist und uns mit dem Leben versöhnt.“
Peter Iljitsch Tschaikowski

Das Odense Symphoniorkest ist eines von Dänemarks fünf regionalen Orchestern, welches sich von einem Theaterorchester durch kontinuierliche Entwicklung und Repertoire-Erweiterung zu einem modernen Sinfonieorchester auf höchstem Niveau entwickelt hat. Der Schweizer Simon Gaudenz gilt als Komet am Dirigentenhimmel und machte sich in den letzten Jahren besonders als Interpret des klassischen Repertoires einen Namen. Eine frische, unverbrauchte Herangehensweise vor dem Hintergrund der historisch informierten Aufführungspraxis charakterisieren seine Einspielungen und Konzerte. Bereits während seiner Ausbildung gewann er eine europaweit hochdotierte Auszeichnung für Dirigenten, den Deutschen Dirigentenpreis.

In seinem 1. Klavierkonzert verstand es Peter Iljitsch Tschaikowski treffl ich, die Errungenschaften des Klavierstils von Franz Liszt und Robert Schumann mit dem von der Folklore seiner Heimat gefärbten Ausdrucksstil seiner eigenen Tonsprache zu verbinden. Heute verzichtet kein Virtuose auf dieses grandiose Klavierkonzert. Anastasia Voltchoks Klavierspiel wird als eine wahre Offenbarung bezeichnet. Sie ist eine jener Klavierpersönlichkeiten, die sich in keine Richtung festlegen lässt. Anastasia Voltchok ist Universalinterpretin. Mit welcher Leidenschaft sie sich ins musikalische Getümmel wirft und mit welcher spielerischen Virtuosität sie das „Kräftemessen“ mit dem Odense Symphonieorkest aufnimmt, ist einzigartig..

Felix Mendelssohn Bartholdy hat mit seiner Ouvertüre „Die Hebriden“ einen neuen Musiktyp entwickelt. Die programmatische Konzertouvertüre, die als selbstständiges Konzertstück keine in eine Oper oder ein Schauspiel einstimmende Funktion mehr besitzt. Das Werk erwuchs aus einem plötzlichen musikalischen Einfall, den Mendelssohn in einem Brief aus Tobermory, einem Hafen der Hebriden-Insel Mull, an seine Familie nach Berlin mit folgenden Worten schickte: „Um zu verdeutlichen, wie seltsam mir auf den Hebriden zu Muthe geworden ist, fiel mir soeben folgendes bey“. Es folgte eine vollständige Skizze der ersten 21 Takte des Werks.

„In mir paukt und trompetet es sehr – ich weiß gar nicht, was daraus werden wird“, schrieb Robert Schumann im September 1845, in dieser Zeit litt er bereits an Angstzuständen, Schlaflosigkeit und Depressionen. Die Arbeit an der Sinfonie bezeichnete er als „Widerstand des Geistes, durch den ich meinen Zustand zu bekämpfen suchte“. Es entstand sein „Schmerzenskind“, denn keine seiner Sinfonien wurde so kontrovers beurteilt wie jene in C-Dur op. 61. „Durch Mendelssohn verleitet, durch Beethoven geblendet, durch Bach gelähmt“, so spottete man zu Schumanns Zeit. Seine Zweite ging erst nach und nach ins Repertoire ein, dafür dann aber umso nachdrücklicher.
 
18.45 Uhr Einführung zum Konzertabend
 
Die Karten sind im Villacher Kartenbüro Knapp, Freihausgasse 5, 9500 Villach, T 04242 / 27 3 41, in allen Ö-Ticket Vorverkaufsstellen sowie online unter    und an der Abendkasse erhältlich. Veranstalter

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9500 Villach

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