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Kulturherbst in Villach

Der Wald im Wörthersee Stadion in Klagenfurt ist die größte Kunstintervention Österreichs.

FOR FOREST – von der Bleistiftzeichnung zum Kunstprojekt
Der Leuchtturm unter den Kärntner Kulturveranstaltungen im Herbst 2019 erregt schon Monate vor Beginn im September internationale Aufmerksamkeit. Die nahegelegene Urlaubsregion Villach – Faaker See – Ossiacher See präsentiert sich, dank dem ausgezeichneten Mobilitätsangebot, als idealer Ausgangspunkt um den Kärntner Kulturherbst zu entdecken. Hier finden Sie auch die Vielfalt an Unterkünften, angefangen bei Camping Plätzen bis hin zu 4 Sterne Hotels, für jedermann.

Ein Mischwald mit 300 Bäumen im Fußballstadion für 30.000 Besucher im kärntnerischen Klagenfurt. Fasziniert von der Bleistiftzeichnung „Die ungebrochene Anziehungskraft der Natur“ aus den beginnenden 1970er- Jahren des österreichischen Künstlers Max Peintner realisiert der, von Joseph Beuys beeinflusste, Kulturprojektierer Klaus Littmann Österreichs größte Kunstintervention im öffentlichen Raum, FOR FOREST.

Ein Künstler verwirklicht pompös das surreale Bild eines anderen Künstlers. Das gesamte Spielfeld des Wörthersee-Stadions wird zur monumentalen Kunstinstallation und ins Zentrum internationaler Aufmerksamkeit und Anerkennung gerückt. Die Besucher können die Bäume von den Stadionrängen aus betrachten und scheinbar Gewohntes gänzlich verändert wahrnehmen. Dieser Zoo für Bäume ist in Zeiten des Klimawandels auch als Mahnmal zu sehen, welches in Bälde Realität werden könnte.

Max Peintners Zeichnung wurde zu einer Ikone für die Zurückdrängung der Natur durch den Menschen, fand Eingang in Schul- und Lehrbüchern und ihre visionäre Ausdruckskraft gibt Anstöße in Philosophie, Soziokultur, Biologie, Ökologie, Anthropologie und Literatur.

Infos zu FOR FOREST:

  • Ort: Wörthersee Stadion, Klagenfurt, Kärnten
  • Eröffnung: 8. September 2019
  • Ausstellungsdauer: 9. September bis 27. Oktober 2019
  • Täglich von 10.00 bis 22.00 Uhr
  • Eintritt frei!
  • Mehr Informationen: www.forforest.net

Domenig Steinhaus am Ossiacher See

Die innovative Kraft in den Projekten des Kärntner Architekten Günther Domenig erreicht im Steinhaus am Ossiacher See einen Höhepunkt und wurde zum international bekanntesten Werk Kärntner Gegenwartsarchitektur. Mit präsziser Sprache artikulierte Domenig Botschaften, die weltweit zitiert werden, ihren Ursprung jedoch in den Landschaftsformen und Materialien seiner Heimat haben.

Der Baubeginn des Steinhauses im Jahr 1980 motivierte Gegner, das respektlos „Ungetüm“ genannte Haus, verhindern zu wollen. Eine auffällige Parallele zum FOR FOREST Kunstprojekt im Jahre 2019 in Klagenfurt. Günther Domenigs realisierte sein Opus magnum und wendet sich damit ausdrucksvoll gegen die Verlogenheit einer Scheinheimatarchitektur. Das Domenig Steinhaus erweiterte speziell für die FOR FOREST-Besucher seine Öffnungszeiten und hält das Haus bis Ende Oktober jeden Samstag geöffnet.

Infos zum Domenig Steinhaus:
www.architektur-kaernten.at

Museum des Nötscher Kreises

Franz Wiegele, Sebastian Isepp, Anton Kolig und Anton Mahringer. Der Nötscher Kreis, eine lose Gruppierung von befreundeten Malern stellt ein bedeutendes künstlerisches Phänomen innerhalb der österreichischen Malerei des 20. Jahrhunderts dar und prägte vor allem die Kunst der Zwischenkriegszeit. Bemerkenswert ist ihr Einfluss gebender Beitrag zum kunsthistorischen Phänomen eines eigenständigen österreichischen Expressionismus.

Das Museum des Nötscher Kreises ist im Geburtshaus von Franz Wiegele untergebracht. Die jährlich wechselnden Ausstellungen zeigen einen repräsentativen Querschnitt ihres Schaffens und geben Einblick in die persönlichen Lebensumstände der Maler. Im Mittelpunkt der Ausstellung 2019 stehen erstmals die zahlreichen Reisen und Auslandsaufenthalte von Kolig, Wiegele und Mahringer und die dabei entstandenen Werke. Die Künstler brachten neue Impulse nach Nötsch. Die gesammelten Eindrücke und Erfahrungen förderten ihre künstlerische Entwicklung und ließ ihre Malerei überregional bedeutsam werden.

Infos zum Museum des Nötscher Kreises:
www.noetscherkreis.at

Paul Watzlawick Tage 2019 in Villach

© Oliver Wolleh, Berlin

Die 3. Paul Watzlawick Tage stehen unter dem Motto „Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst! Humor und Paradoxie im Spannungsfeld der Kommunikation.“ Ein vielfältiges Programm an Vorträgen, Workshops und Podiumsgesprächen mit hochkarätigen Experten.

Die Ideen und das Werk des Villacher Philosophen, Psychotherapeuten, Kommunikationswissenschaftlers und Weltbürgers Paul Watzlawick sind heute lebendiger denn je und werden von der Paul Watzlawick Gesellschaft mit Enthusiasmus hochgehalten.

Ein Watzlawick: Eine Mutter schenkt ihrem Sohn zwei Krawatten zu Weihnachten. Weil er ihr einen Gefallen tun möchte, zieht er gleich am nächsten Tag eine der beiden Krawatten an, woraufhin die Mutter sagt: "Ach, gefällt dir die andere nicht?"

Infos zu den Paul Watzlawick Tagen:
www.paulwatzlawickgesellschaft.at

  • Domenig Steinhaus am Ossiacher See
  • FORFOREST Wörtherseestadion
  • FORFOREST Zeichnung schwarz-weiss

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