Nockberge-Trail: Wanderroute Etappe 4

Wanderung

Informationen zur Tour

Von der Turracher Höhe zum Falkertsee

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Empfehlung


  • Rundumpanorama am Rinsennock

  • Prießhütte bei der Nockalmstraße

  • Aufstieg zu Steinhöhe und Steinnock

  • Falkertsee

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Empfohlene Ausrüstung

Wie anspruchsvoll ist die Begehung der Nockberge-Trail Wanderroute?


Leicht bis Mittel. Technisch gesehen ist die Begehung des Nockberge-Trails wenig schwierig. Es gibt keine seilversicherten oder ausgesetzten Passagen, die völlige Schwindelfreiheit erfordern. Auch wenn Du Dich oft in Höhenlagen bis 2.350 m bewegst und viele Gipfel mitnimmst gibt es keine technischen Schwierigkeiten. Eine gewisse Trittsicherheit – sich im Gelände sicher und zügig bewegen zu können – ist erforderlich.

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Wegbeschreibung

Der Startpunkt der Etappe 04 befindet sich bei der Talstation des Nocky-Flitzers, einer Sommerrodelbahn mit Lift auf der Turracher Höhe. Von hier wanderst Du den Barbara Weg entlang nach Südwesten: Zuerst steigst Du durch Wald zu einer Lawinenverbauung und kommst anschließend in ein langgestrecktes Seitental, der sogenannten Kormulde. Hier wählst Du den rechten Steig, über den Du in Kürze das alte Bergwerk erreichst – hier wurde in der Vergangenheit Zinnober abgebaut. Von hier wanderst Du weiter bis auf den Höhenrücken, der vom Rinsennock nach Südosten hinabzieht und erreichst über diesen (Weg Nr. 149) den Gipfel des Rinsennocks – der höchste Punkt des heutigen Tages (2.334m) ist erklommen. Von dort gibt es noch einmal einen wunderbaren Rückblick auf den Turrachsee.


Von hier wanderst Du nach Westen hinab bis Du den Weg der gestrigen Etappe erreichst. Das nächste Teilstück (Weg Nr. 126) ist identisch mit der gestrigen Etappe, nur dass Du den Weg in Gegenrichtung begehst: So erreichst Du zunächst die Pregatscharte. Hier folgst du weiter dem gestrigen Weg Nr. 126 Richtung Gr. Königstuhl/Prießhütte (Salzsteigweg) für eine weitere gute halbe Stunde, bis links ein Weg Richtung Prießhütte abzweigt. Nun folgst Du diesem Weg (Weg Nr. 123) in einem Bogen durch das Kar unter dem Koflernock bis zur Prießhütte, wo Du eine kleine Pause einlegen kannst. Nach dieser kurzen Erholung gehst Du weiter bergauf entlang der Nockalmstraße, die von Autos und vor allem von Motorrädern stark frequentiert ist. Aber keine Sorge, dieser Wegabschnitt ist nicht lange: nach ein paar Kehren (etwa 2 km; 35 min Gehzeit) zweigt in einer Rechtskehre der Weg Nr. 123 bzw. 3 ab. Dieser führt erst zur Auernighütte und dann steil bergauf zur Flachen Scharte.


Hier beginnt die wunderbare Höhenwanderung nach Osten Richtung Falkert: Du hältst Dich immer am aussichtsreichen Kamm (Weg Nr. 3) und umgehst lediglich den Gipfel des Steinnocks auf seiner Südseite – so erreichst Du die Hundsfeldscharte zwischen Falkertköpfl und Falkert. Hier verlässt Du den Höhenkamm und steigst nach Osten zum Falkertsee ab, wo an seinem Nordufer schon Dein Hotel und ein kühles Getränk auf Dich wartet.

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Parkmöglichkeit

Auf der Turracher Höhe stehen öffentliche Parkplätze zur Verfügung.

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Öffentlicher Verkehr

Je nach Jahreszeit und Wochentag stehen unterschiedliche öffentliche Verkehrsmittel zur Auswahl. Für aktuelle Informationen besuchen Sie bitte folgende Webseites:


http://www.postbus.at/de


http://flug.kaernten.at


http://www.oebb.at/de 


https://www.bahn.de


Bequem und direkt vom Bahnhof zu Ihrer Unterkunft mit dem Bahnhof-Shuttle Kärnten:


https://www.bahnhofshuttle.at

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Sicherheitsinformationen

-> Vor jeder Tour müssen die Bergerfahrung und körperliche Eignung aller Teilnehmer – Erwachsener und Kinder – geprüft werden. Trekking & Bergsteigen verlangen oft Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.


-> Jede Bergtour soll an Hand von Tourenbeschreibungen und Wanderkarten genau geplant werden. Auskünfte Alpiner Vereine und Ortskundiger, wie Bergführer und Hüttenwirte, können dabei entscheidend helfen.


-> Entsprechende Ausrüstung und Bekleidung sind in den Bergen wesentlich. Beim Bergwandern braucht man vor allem feste, hohe Schuhe mit griffiger Sohle. Da das Wetter in den Bergen oft sehr rasch umschlägt, sind Regen- und Kälteschutz ebenfalls sehr wichtig. Das Tempo muss den schwächsten Mitgliedern der Gruppe angepasst werden. Speziell zu Beginn der Tour ist auf besonders langsames Gehen zu achten. Unbedingt andere Teilnehmer beobachten, damit Erschöpfung rechtzeitig erkannt werden kann.


-> Markierte Wege nicht verlassen. Um Stürze zu vermeiden, ist auch im leichten Gelände größte Aufmerksamkeit notwendig. Vorsicht beim Begehen von steilen Grashängen, vor allem bei Nässe. Besonders gefährlich ist das Überqueren von steilen Schneefeldern bzw. Gletschern.


-> Das Abtreten von Steinen ist unbedingt zu vermeiden, weil dadurch andere Bergwanderer verletzt werden könnten. Steinschlaggefährdete Stellen sollen einzeln möglichst rasch und ohne anzuhalten passiert werden.


-> Hunde im Almgebiet – ein heikles Thema! Unter bestimmten Umständen (z.B. Kühe mit Jungtieren) kann es vorkommen, dass Rinder insbesondere auf angeleinte Hunde aggressiv reagieren. Fingerspitzengefühl, Vorsicht und Ruhe sind gefragt, allfällige Warnhinweise bitte unbedingt beachten! Untrainierte Hunde gehören jedenfalls an die Leine!


-> Wenn das Wetter umschlägt, Nebel einfällt, der Weg zu schwierig wird oder in schlechtem Zustand ist, sollte man umkehren. Das ist keine Schande, sondern ein Zeichen der Vernunft.


-> Tritt ein Unfall ein, Ruhe bewahren. In manchen Fällen wird man sich selbst helfen können. Wenn nicht, soll durch Handy, Rufen, Lichtzeichen oder Winken mit großen Kleidungsstücken versucht werden, Hilfe herbeizuholen. Ein Verletzter sollte möglichst nicht alleine gelassen werden.


-> Die Berge sind für alle da. An ihrer Erhaltung und Sauberkeit mitzuhelfen, ist Pflicht jedes Bergsteigers. Man soll seine Abfälle ins Tal mitnehmen, die Tier- und Pflanzenwelt soll geschont werden.


-> Wichtige Telefonnummern: Alpiner Notruf 140, Internationaler Notruf 112

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