Marienpilgerweg 7. Etappe: Maria Gail - Feistritz/Gail

Pilgerweg

Informationen zur Tour

Strecke: Maria Gail - Feistritz a. d. Gail


Länge: 32,3 km


Gehzeit: 8, 5 Stunden




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Wegbeschreibung

Gleich zu Beginn der Etappe führt der Weg von der Wallfahrtskirche an die Gail, an deren Südufer man entlang der Dammkrone bis nach Turdanitsch wandert. Hier quert man den Fluss nach Norden, biegt gleich nach der Brücke links ab und folgt nun dem Radweg am Nordufer der Gail, der vorwiegend geschottert ist, bis zur Gailbrücke bei Unterschütt (Maria Gail - Gailbrücke bei Unterschütt: 11 km). Beim Radlertreff quert man die Brücke und geht nach Süden über Erlendorf nach Riegersdorf. Bei der Riegersdorfer Kapelle hält man sich links und folgt dem Straßenverlauf nach Osten bis an die Wurzenpass Bundesstraße. Man quert diese, befindet sich nun in Radendorf und geht noch etwa 400 m geradeaus, ehe man nach rechts abbiegt. Zehn Minuten später erreicht man die Wallfahrtskirche Maria Siebenbrünn (Gailbrücke bei Unterschütt - Maria Siebenbrünn: 3 km). Sollte die Kirche wider Erwarten nicht offen sein, erhält man den Schlüssel im Haus gleich nebenan. Die sieben Quellen, die unter der Kirche entspringen, gelten als heilbringend. Das Wasser rinnt nördlich der Kirche über eine Holzrinne ab, und man kann es hier ohne Probleme in Flaschen füllen und mitnehmen. Auf diese Art mit ganz besonderem Trinkwasser versorgt, wandert man nun wieder Richtung Westen, quert zum zweiten Mal an diesem Tag die Wurzenpassstraße und folgt der Ausschilderung Richtung Arnoldstein abwechselnd über Wiesen und durch Wald bis nach Lind (Maria Siebenbrünn - Lind: 3,5 km). Inzwischen ist die Hälfte des Weges geschafft und man hat die Gelegenheit, sich im Gasthaus Kugi gleich neben der Kirche mit Köstlichkeiten der regionalen Küche verwöhnen zu lassen. Wer außerhalb der Öffnungszeiten verköstigt werden möchte, muss sein Kommen rechtzeitig anmelden.


Gestärkt nimmt man den weiteren Weg in Angriff und bricht nach Arnoldstein auf, das man problemlos in einer Stunde erreicht. Man geht zuerst nach Pöckau und hält sich hier bei den Weggabelungen zweimal rechts bis man an die Bundesstraße kommt. Man folgt dieser für 150 m nach links und verlässt die stark befahrene Straße bei der nächsten Gasse gleich wieder nach links. Nach wenigen Metern biegt man nach rechts in einen Waldweg ein, der steil bergauf führt. Man wandert über eine Anhöhe, trifft auf die hier verlaufende Erdgaspipeline und folgt am westlichen Ende des Plateaus einem nach rechts bergabführenden Schotterweg, der schließlich in eine Asphaltstraße, den Zajeseraweg, mündet. Man wendet sich nach rechts und marschiert entlang der Straße noch einmal 500 m steil bergab bis zur Kreuzkapelle von Arnoldstein. Man folgt nun dem Kreuzkapellenweg nach links, biegt an dessen Ende nach rechts auf den Marktplatz ein, geht über die Marktstraße nördlich an der Pfarrkirche und der Klosterruine von Arnoldstein vorbei und biegt bei der Ausschilderung zur Ruine links ab (Lind - Ortszentrum Arnoldstein: 4 km). Eine Besichtigung der Klosterruine sollte man sich übrigens nicht entgehen lassen!


Über die Friedhofsallee und die Seltschacher Straße kommt man zum Römerweg, in den man nach rechts einbiegt. Man erreicht daraufhin die Schrotturmstraße und geht rechts bis zur Fuggerstraße und diese entlang, bei der Unterführung hindurch, und danach bergauf zur Wallfahrtskirche hl. Maria, die einem schon die ganze Zeit entgegenblickt. In beherrschender Lage auf einem Felskegel errichtet, genießt man von der kleinen Marienkirche eine wunderbare Fernsicht. Vom Kirchhügel geht man dann am selben Weg wieder zurück, hält sich nach der Unterführung sofort rechts und folgt dem Rad- und Fußweg nach Westen über die Gailitz. Gleich nach der Brücke wendet man sich wieder nach rechts und geht neuerlich durch eine Unterführung. Der Weg verläuft nun nach links etwa 100 m parallel zur Bundesstraße, ehe man der Ausschilderung Richtung Stossau/Hohenthurn nach rechts folgt, die Bahn unterquert und entlang der Straße bergauf wandert. Am Ortsende von Stossau überquert man die Autobahn, hält sich danach links und marschiert auf einer Schotterstraße ungefähr eine Stunde nach Hohenthurn, anfänglich durch den Wald und dann mit freier Sicht auf das Panorama des Dobratschmassivs zur Rechten und der Karnischen Alpen zur Linken (Arnoldstein - Hohenthurn: 5 km). Der nächste Ort ist Draschitz, von wo aus man bereits den Göriacher Kirchturm erblickt. Die Straße führt leicht bergab und so geht man flotten Schrittes zur Bundesstraße hinunter, wendet sich beim Bildstock nach rechts, wählt nach 500 m die Abzweigung nach links und wandert ein Stück bergauf (im Haus Göriach Nr. 30 direkt an der Straße erhält man bei Fam. Pippan den Kirchenschlüssel) bis zur Göriacher Pfarr- und Marienkirche (Hohenthurn - Göriach: 3, 5 km). Von hier aus folgt man dem Straßenverlauf und hält sich bei der nächsten Weggabelung rechts Richtung Achomitz, das man, nun wieder bergab gehend, in einer Viertelstunde erreicht. Mitten im Ort - bemerkenswert ist die neu gepflasterte Dorfstraße! - biegt man nach links auf den Kirchenweg ein, der vorbei an einer kleinen Kapelle und über den Graben des Feistritzbaches direkt zur Pfarrkirche von Feistritz a. d. Gail führt. Von der Kirche, die erhöht auf einem Felsen steht, sind es jetzt nur mehr wenige Minuten bis in den Ort hinunter, wo die Etappe endet (Göriach - Feistritz a. d. Gail: 2,5 km) und man im Gasthof Alte Post am Dorfplatz Unterkunft findet.

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Parkmöglichkeit

Parkmöglichkeiten bieten sich beim Gästehaus Melcher in Maria Gail.

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Öffentlicher Verkehr

Die Anfahrt ist möglich mit der Bahn bis nach Villach und von dort mit dem ÖBB-Bus nach Maria Gail.

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Sicherheitsinformationen

Das Begehen des Pilgerweges erfolgt auf eigene Gefahr.

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Weitere Information

Das Begehen des Pilgerweges erfolgt auf eigene Gefahr.

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