Klosterruine Arnoldstein

Die Mönche führten ein strenges Leben, rodeten Land und gaben vielen Menschen Arbeit und Brot. Hinzu kam auch die seelsorgerische Tätigkeit und erfolgreiche Bildungsarbeit. In die fast 800jährige Geschichte des Klosters fallen ein gewaltiges Erdbeben (1348), das den Dobratschabsturz auslöste, sowie mehrere Osmaneneinfälle. Mit der Aufhebung des Klosters 1783 unter Joseph II. endete der Einfluss der Benediktiner und die alten Gemäuer wurden sich selbst überlassen. Genau hundert Jahre später verwüstete ein Feuer den Ort und mit ihm das Kloster. Seit 1991 finden Revitalisierungsarbeiten statt. Heute präsentiert sich die ehemalige Ruine als Kulturzentrum Arnoldsteins, wo auch standesamtliche Trauungen, Feiern, Tagungen und diverse Kulturveranstaltungen wie Konzerte, Lesungen und Ausstellungen stattfinden.


Gründung als Benediktinerkloster im Jahr 1106. Bedingt durch seine Lage an der frequentierten Handelsstraße wurde das Kloster als Schutz vor Feinden zu einer richtigen Festung ausgebaut. Neben den Stiften Ossiach, Millstatt und St. Paul trug auch das einflussreiche Kloster Arnoldstein wesentlich zum geistigen und materiellen Aufbau des Landes bei.
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